{"id":1886,"date":"2022-06-14T12:56:05","date_gmt":"2022-06-14T10:56:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.logic-joe.com\/blog\/?p=1886"},"modified":"2022-06-20T11:13:38","modified_gmt":"2022-06-20T09:13:38","slug":"barrierefreie-webseiten-bald-pflicht-statt-kuer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.logic-joe.com\/blog\/barrierefreie-webseiten-bald-pflicht-statt-kuer\/","title":{"rendered":"Barrierefreie Webseiten &#8211; bald Pflicht statt K\u00fcr"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-weight: 400;\">Dieser Blogbeitrag wurde im Original von unserem Partner <\/span><a href=\"https:\/\/www.e-spirit.com\/de\/startseite\/\"><span style=\"font-weight: 400;\">e-Spirit<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\"> verfasst.<\/span><\/p>\n<p>Barrierefreiheit als Anspruch ist so alt wie das Webdesign selbst. Schon vor 20 Jahren gab es in Briefings und Lastenheften den Absatz &#8222;Barrierefreiheit&#8220; und es gibt dazu viele Standards und Normen die bisher oftmals nur nach dem Prinzip Cherrypicking Anwendung finden.<\/p>\n<p>Barrierefreiheit zieht sich durch alle Aspekte in der Entwicklung digitaler Produkte und ist eben NICHT nur ein visuelles Thema (Kontrast, Schriftgr\u00f6\u00dfen, Didaktik&#8230;), sondern vor allen Dingen eines, was nun ganz konkret an Bedeutung gewinnt.<\/p>\n<h2><span style=\"font-weight: 400;\">Barrieren abbauen bis 2025<\/span><\/h2>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Bei einem barrierefreien Internet geht es nicht nur darum, dass es f\u00fcr Menschen mit einer Beeintr\u00e4chtigung zug\u00e4nglich ist. Es darf auf der Seite keinerlei Einschr\u00e4nkungen beim Sehen, H\u00f6ren, Bewegen und der Verarbeitung von Informationen geben.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Die grundlegenden Anforderungen der Barrierefreiheit spielen nat\u00fcrlich eine wesentliche Rolle bei der Konzeption einer gelungenen Usability.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Unternehmen sollten daher das Thema Barrierefreiheit fr\u00fchestm\u00f6glich in der Unternehmenskultur verankern und sich dadurch mit einer barrierefreien Website weitere Vorteile sichern:<\/span><\/p>\n<ol>\n<li style=\"font-weight: 400;\" aria-level=\"1\"><span style=\"font-weight: 400;\">Erreichen Sie mehr Menschen und damit mehr potentielle Kunden<\/span><\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\" aria-level=\"1\"><span style=\"font-weight: 400;\">Bessere Platzierungen in Google, da Barrierefreiheit inzwischen als Rankingfaktor gilt<\/span><\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\" aria-level=\"1\"><span style=\"font-weight: 400;\">Ihr Unternehmen ist der Konkurrenz im besten Fall einen Schritt voraus<\/span><\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\" aria-level=\"1\"><span style=\"font-weight: 400;\">Alle zuk\u00fcnftig erstellten Inhalte werden den Anforderungen an die Barrierefreiheit mit gro\u00dfer Wahrscheinlichkeit entsprechen<\/span><\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\" aria-level=\"1\"><span style=\"font-weight: 400;\">Unternehmen und ihre Websites sind f\u00fcr zuk\u00fcnftig verbindlich geltende Richtlinien wie den Web Content Accessability Guidelines (WCAG) und den daraus abgeleiteten EU-Richtlinien ger\u00fcstet<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<h2><span style=\"font-weight: 400;\">Was genau beinhalten die Richtlinien f\u00fcr barrierefreie Websites?<\/span><\/h2>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Die EU hat mit den WCAG (Web Content Accessabilty Guidelines) die internationalen Standards zur Norm erkl\u00e4rt \u2013 genauer gesagt die WCAG 2.1. In Deutschland gilt mit der BITV 2.0 (Barrierefreien Informationstechnikverordnung des Bundes) ein eigenes Regelwerk, das in etwa der EU-Richtlinie entspricht. Dar\u00fcber hinaus existiert mit dem Barrierefreiheitsst\u00e4rkungsgesetz (BFSG) in Deutschland ein Gesetz zur Umsetzung der EU-Richtlinie \u00fcber die Barrierefreiheitsanforderungen f\u00fcr Produkte und Dienstleistungen (EAA \u2013 European Accessibility Act).<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Ziel ist es, Menschen mit Einschr\u00e4nkungen und Behinderungen ebenso wie \u00e4lteren Menschen die gleichberechtigte und diskriminierungsfreie Teilhabe zu erm\u00f6glichen. Durch klare Standards, die EU-weit G\u00fcltigkeit haben, sollen einheitliche Regelungen definiert werden. Diese Ma\u00dfnahmen verdeutlichen die Wichtigkeit der Thematik f\u00fcr Unternehmen, da Barrierefreiheit im Web bis 2025 zur Pflicht wird.\u00a0<\/span><\/p>\n<h2><span style=\"font-weight: 400;\">Was sind die h\u00e4ufigsten Missverst\u00e4ndnisse \u00fcber digitale Barrierefreiheit?<\/span><\/h2>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">F\u00e4lschlicherweise wird an die Barrierefreiheit von Websites und die Einhaltung von inhaltlichen Unternehmensrichtlinien h\u00e4ufig erst nach dem Design- und Erstellungsprozess gedacht. Doch wenn ein Mangel erkannt wurde und sich als problematisch erwiesen hat, kann es h\u00e4ufig schon zu sp\u00e4t sein. Daher sollte bestenfalls schon zu Beginn eines Web-Projekts der Umfang der digitalen Barrierefreiheit gekl\u00e4rt werden.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Wollen wir zug\u00e4ngliche, digitale Erlebnisse schaffen, geht es schlie\u00dflich um mehr als nur darum, ein paar Codest\u00fccke zu optimieren. Es beginnt mit der Ver\u00e4nderung der Unternehmenskultur im Allgemeinen. Sie sollte Teil des UX-Designprozesses sein und nicht etwas, das jedes Mal, wenn sich jemand beschwert, st\u00fcckweise behoben wird.<\/span><\/p>\n<h2><span style=\"font-weight: 400;\">Innerhalb der WCAG finden sich 4 Prinzipien:<\/span><\/h2>\n<p><strong>1. Prinzip <\/strong><span style=\"font-weight: 400;\"><strong>Wahrnehmbar:<\/strong><br \/>\nInformationen und Bestandteile der Benutzerschnittstelle m\u00fcssen den Benutzern so pr\u00e4sentiert werden, dass diese sie wahrnehmen k\u00f6nnen. Beispiele: (Textalternativen f\u00fcr Nicht-Text-Inhalte, Untertitel, Videobeschreibung, Reihenfolge der Inhalte, Kontraste, Gr\u00f6\u00dfen\u00e4nderung).<\/span><\/p>\n<p><strong>2. Prinzip Bedienbar:<\/strong><br \/>\nBestandteile der Benutzerschnittstelle und Navigation m\u00fcssen bedienbar sein. Beispiele: Tatstaturbedienbarkeit, ausreichend Zeit, keine st\u00f6renden Elemente wie Blitze, Navigierbarkeit durch Mittel, die den Nutzer dabei unterst\u00fctzen, Inhalte zu finden.<\/p>\n<p><strong>3. Prinzip Verst\u00e4ndlich:<\/strong><br \/>\nInformationen und die Bedienung der Benutzerschnittstelle m\u00fcssen verst\u00e4ndlich sein. Beispiele: Gute Lesbarkeit, konsistente Navigation, Eingabehilfen, Fehlererkennung<\/p>\n<p><strong>4. Prinzip Robust:<\/strong><br \/>\nInhalte m\u00fcssen robust genug sein, damit sie zuverl\u00e4ssig von einer gro\u00dfen Auswahl an Benutzern (inkl. assistierender Techniken) interpretiert werden k\u00f6nnen. Beispiele: Screenreader, Vergr\u00f6\u00dferungssoftware.<\/p>\n<h2><span style=\"font-weight: 400;\">Wie k\u00f6nnen WCAG und andere Richtlinien f\u00fcr Barrierefreiheit im Internet bestm\u00f6glich erf\u00fcllt werden?<\/span><\/h2>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Es gibt nat\u00fcrlich eine Vielzahl von M\u00f6glichkeiten, die Qualit\u00e4t von Website-Inhalten zu \u00fcberpr\u00fcfen. Mit Der <a href=\"https:\/\/www.e-spirit.com\/de\/produkt\/digital-quality-management\/\">DQM-Technologie (Digital Quality Management) von e-Spirit<\/a> wird es selbst f\u00fcr komplexe Organisationen leicht, die Anforderungen an Barrierefreiheit im Internet zu erf\u00fcllen.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Gleichzeitig ergeben sich f\u00fcr Unternehmen weitere Vorteile:<\/span><\/p>\n<ul>\n<li style=\"font-weight: 400;\" aria-level=\"1\"><span style=\"font-weight: 400;\">Zeitersparnis durch eine automatisierte Scan- und \u00dcberwachungsplattform<\/span><\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\" aria-level=\"1\"><span style=\"font-weight: 400;\">Schneller Schutz durch KI-basierte, automatische On-Page-Bereinigung<\/span><\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\" aria-level=\"1\"><span style=\"font-weight: 400;\">Probleml\u00f6sung dank manueller Tests und Expertenberatung<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">DQM deckt ein breites Spektrum digitaler Best Practices ab, darunter Barrierefreiheit, Suchmaschinenoptimierung und die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften. Gleichzeitig l\u00e4sst sie sich aber auch in hohem Ma\u00dfe an die Marke und individuelle Regeln und Vorgaben des jeweiligen Unternehmens anpassen. Au\u00dferdem ist das qualit\u00e4tssichernde DQM-Monitoring-Tool unabh\u00e4ngig vom Basissystem einsetzbar und mit entsprechend vielen Plattformtechnologien kompatibel.<\/span><\/p>\n<h2>Digitales Qualit\u00e4tsmanagement<\/h2>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Diese Anpassungsf\u00e4higkeit ist ein gro\u00dfer Vorteil der Plattform. Die L\u00f6sung hebt sich dadurch deutlich von denen der Konkurrenz ab. So k\u00f6nnen beispielsweise Standards eingerichtet werden, die alles abdecken \u2013 von der Nachrichten\u00fcbermittlung \u00fcber die Unternehmensterminologie bis hin zu Regeln f\u00fcr das Branding. Im Grunde kann alles, was sich auf die digitale Pr\u00e4senz auswirkt, \u00fcberwacht und gemessen werden.<\/span><\/p>\n<p>Wenn ein automatisiertes Qualit\u00e4tssicherungs-Tool f\u00fcr Sie die richtige L\u00f6sung sein k\u00f6nnte, freuen wir uns, Sie zu beraten und mit Ihnen eine <a href=\"https:\/\/www.logic-joe.com\/ihr-beratungsgespraech\/?interest=dqm\">kostenlose Demo-Websiteanalyse<\/a> durchzuf\u00fchren. Nehmen Sie gerne <a href=\"https:\/\/www.logic-joe.com\/contact\/?source=DQMBlogbeitrag\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kontakt<\/a> zu uns auf.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Barrierefreiheit und dann auch noch f\u00fcr Webseiten &#8211; was genau ist das eigentlich? Eine zun\u00e4chst ungef\u00fcllte Worth\u00fclse, die sich als echte Schatztruhe f\u00fcr Unternehmen entpuppen kann! Barrierefreiheit er\u00f6ffnet den Zugang zu neuen Zielgruppen und setzt Ma\u00dfst\u00e4be f\u00fcr Usability und Interaktionsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr alle.<\/p>\n","protected":false},"author":16,"featured_media":1941,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[24],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.logic-joe.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1886"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.logic-joe.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.logic-joe.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.logic-joe.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/16"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.logic-joe.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1886"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/www.logic-joe.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1886\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1942,"href":"https:\/\/www.logic-joe.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1886\/revisions\/1942"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.logic-joe.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1941"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.logic-joe.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1886"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.logic-joe.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1886"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.logic-joe.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1886"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}